Über die Geschichte Klödens gibt es die verschiedensten Meinungen. Das gilt sowohl für die Herkunft des Namens, als auch für den Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung. Beim heutigen Stand der Forschung steht fest, dass der Name slawischen Ursprungs ist. 1935 ändert sich die Schreibweise von "Clöden" zu "Klöden".
Die erste Urkunde, die vorliegt, wurde am 12.April 965 angefertigt, stellt aber eine geschickte Fälschung dar. Sie enthält unter den 17 angeführten Orten auch "Clotna" als Ortsnamen.
Zusammengefasst hat sie folgenden Wortlaut:
"Am 12.04.965 schenkte Kaiser Otto I. von Nordhausen aus dem Kloster des Heiligen Johannes zu Magdeburg den Honigzehnten aus der slawischen Provinz Nizzi gelegen in der Grafschaft seines getreuen Hodo" (Die Urkunde, in Latein verfasst, hängt im Pfarrerhaus in Klöden). Die Rechtsgültigkeit der Urkunde bezieht sich nur auf die Schenkung der Honigzehnten zum genannten Zeitpunkt.
Die Erwähnung der Ortes Clotna im Jahre 965 lässt daher den Schluss zu, dass Klöden noch älter als 1000 Jahre ist, denn es handelt sich bei der gefälschten Urkunde um die Erschleichung des Honigzehnten, nicht aber um eine Gründungsurkunde.
Quelle: Auszüge aus der Klödener Chronik von Herrn Schepeler Kurt.
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