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1050 Jahre Klöden!


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Streiflichter1: Vor 5000 Jahren bis 1516


Steinwerkzeuge bis Kirchturmbau ...

Die Lage am Fluss und damit verbunden der Reichtum an Fisch, Wild und Holz waren sicher Grund genug für die ersten Siedler, hier in der Elbaue zu bleiben.
Die ältesten archäologischen Funde auf Klödener Flur zeigen, dass hier schon mindestens seit 5000 Jahren Menschen lebten. Historische Belege gibt es erst durch die römischen Geschichtsschreiber, die von germanischen Stämmen an der Elbe berichten.

Nach der unruhigen Völkerwanderungszeit, etwa um 400 u.Z., waren nur noch kleinere Stammesreste zurück geblieben, doch zur Zeit Karls des Großen, um 800 u.Z., ist schon die Rede von slawischen Völkern östlich der Elbe-Saale-Linie. Hier an der Elbe lag die Ostgrenze seines Reiches, das aber nach seinem Tod zerfiel. Aus dem Ostteil entstand 919 unter Heinrich I. das Kerngebiet des späteren "Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation".

Zur Verwaltung der Grenzgebiete teilte man sie in Burgwarde ein, etwa zu vergleichen mit kleineren Kreisen. Die Burg im Hauptort diente zum Schutz der Bevölkerung aus den umliegenden Dörfern im Kriegsfall. Dieser ursprüngliche Schutzauftrag ließ sich strategisch nur erfüllen, wenn alle Burgwarde linkselbisch lagen und nicht bei Hochwasser von jeder Hilfe abgetrennt waren. Das weist ziemlich eindeutig darauf hin, dass zur damaligen Zeit auch Klöden, Axien, Prettin und Zwethau noch auf der linken Elbseite lagen.

Durch eine Schenkung Kaiser Otto I. kam Klöden zusammen mit Pretzsch und Axien, an das Kloster Memleben. Wie es danach aus kirchlicher Hand an die Grafen von Brehna gelangte ist nicht überliefert. Nach deren Aussterben kam die Grafschaft 1290 als Lehen vom Kaiser an das Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg.

1313 kauften die Brüder Magnus Löser und Bertram Rehfeld das Gut Pretzsch-Klöden. Nach offenbar sehr unruhigen Zeiten, vielleicht auch als Folge des letzten Jahrtausend-Hochwassers der Elbe 1342, mit ständig wechselnden Herrschaften, ist nichts mehr von den Rehfelds zu finden und das Rittergut kam für etwa 100 Jahre an die Familie von Honsperg.

Rätselhaft bleibt, warum 1460 für Klöden gleich 2 neue Glocken gegossen wurden. Hatte der alte Turm keinen Halt mehr und war eingestürzt, wie man es heute noch weiter erzählt? Der jetzige neue Turm wurde aber erst 1516 an einer ganz ungewöhnlichen Stelle neu errichtet. War da auch wieder die Elbe am Werke gewesen?



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Streiflichter2: 1516 bis 1784


1. Schulmeister bis Klödener Weinberg ...

Eine Schule in Klöden ist erstmals vor rund 500 Jahren nachweisbar, denn 1550 stirbt der erste namentlich bekannte Schulmeister Urban.

Das Gut wird bald von der Familie von Kanne erworben. Erst um 1675 gelangt es wieder in den Besitz der Familie Löser: Die Witwe Margareta Sybilla Löserin kauft es für ihren jüngeren Sohn Magnus. Durch dessen frühen Tod mit 24 Jahren erhält es Bruder Heinrich, dem Reinharz gehörte. Margareta Sybilla war es auch, die die Kirche durch großzügige Spenden vor dem endgültigen Verfall nach den Verwüstungen im 30jährigen Krieg bewahrte und sie komplett neu ausstattete.

Als Heinrich mit 40 Jahren starb, kümmerte sich dessen Frau Johanna Charlotta Löserin auch um den Bau einer Holzbrücke über den Riß, die aber von den Elbeschiffern immer wieder zerstört wurde, weil sie nicht den Umweg über Bösewig nehmen wollten. Erst ein paar Jahre danach, 1714, wurde der Riß dann von der Elbe wieder abgetrennt. Nach dem Tode Heinrichs wurde das Gut an einen Verwandten von Johanna Charlotta verpachtet, da sie selbst in Reinharz lebte. Ihr Sohn Hans erhielt 1745 vom Kurfürsten den Titel eines Grafen, der aber nicht mit einer "Grafschaft" verbunden war.

Diese zweite Löser'sche Herrschaft dauerte rund 100 Jahre, denn nachdem bei Klöden der große Elbmäander durchstochen wurde und 100 ha Wiesen nur noch mit einer Fähre zu erreichen waren, verkauften die drei Söhne von Graf Hans das Rittergut 1781 an den Kurfürsten.

Nun nannte es sich "Churfürstliches Cammerguth". Eine Jahresabrechnung des ersten Pächters Johann Christian Wahl von 1784 ist durch glückliche Umstände erhalten geblieben und berichtet sogar noch vom Klödener Weinberg, der sich gleich an den Rottenberg anschloss.



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Jubiläumslied: Wir sitzen alle im selben Boot!


Passend zum Anlass und zum Programm der Kita schrieb Dorothea Cerych einen neuen Text
für ein Lied aus den Achtzigern von Dschingis Khan "Wir sitzen alle im gleichen Boot".
Selbst wer den Text nicht kennt - den Refrain wird wohl jeder mitsingen können!

Wir sitzen alle im selben Boot     
Wer textet weitere Strophen?
Einfach aufschreiben ...
... und an den PfeilHeimatverein senden!

Neue Strophe von Jutta Jürgens

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1050 Jahre Klöden

Plakat Heimatfest